Einleitung
 


 
     Liebe Besucher,
wir möchten Sie auf unserer Seite wilkommen heissen! Wir sind u. A. Sammler historischer Bügelverschlüsse aus Nordböhmen und möchten hier unsere Sammlungen präsentieren. Unser Sammelgebiet erstreckt sich über das nördliche Böhmen, ungefähr von Aussig bis Gablonz. Die Region sehen Sie oben auf dem Ausschnitt einer alten Landkarte dargestellt.
      Unsere Sammlungsstücke haben wir nach den Landkreisen aufgeteilt, wie es sie 1850 - 1949 gab. Innerhalb des jeweiligen Landkreises werden die Bügelverschlüsse alphabetisch nach den Orten und Firmen aufgelistet.
      Wir sind nicht in der Lage, hier einen vollständigen Katalog zusammenzustellen. Es werden nur Stücke ausgestellt, die wir auch wirklich besitzen. Da wir beide Verschlüsse aus einigen Gebieten Nordböhmens sammeln, werden die beiden Sammlungen hier nebeneinander ausgestellt. Diese Duplizität hilft uns schnell festzustellen, wer was besitzt, und ist sehr informativ für unsere Tauschpartner. Für die Landkreise Tetschen und Deutsch-Gabel, die uns besonders interessieren, haben wir auch andere Arten von Flaschenverschlüssen hinzugefügt.
      Unsere Seiten befinden sich noch im Aufbau. Wir werden nach Möglichkeit weitere Fotos und Texte hinzufügen.

Danke für Ihren Besuch
PJT & Gtfr
 

 
Warum AMANDUS?
 
     Der Name unserer Webseite erinnert an Herrn AMAND BÖHM (1841 - 1915), Braumeister und Brauereipächter in Bensen und Markersdorf / Bez. Tetschen.
      Amand Böhm wurde 20. 10. 1841 in Karbitz bei Aussig als Sohn des Maurermeisters Josef Böhm geboren. Da seine Mutter Theresia, geb. Kradisch, einer Bräuerfamilie entstammte, wurde auch Amand Böhm Bräuer. Er lehrte wahrscheinlich beim Onkel Wenzel Kradisch in Mariaschein, und Anfang der 1860er Jahre trat er in der k.u.k. Privatbrauerei in Ober-Politz (Bez. Leipa) als Bräuer ein. 1866 übernahm er die nach dem Stadtbrande vom 20. 5. 1863 neu hergestellte Bensner Stadtbrauerei zum jährlichen Pachtzins von 3200 fl. ö W.
      Ab Februar 1876 betrieb Amand Böhm auch die kleine Handbrauerei Rotenhof in Markersdorf, die zusammen mit einem Teil von Markersdorf und weiteren Orten zu der gräfl. Thun´schen Hälfte der Stadt Bensen gehörte. Dort hatte er als Jahrespacht 1000 zl. zu entrichten. Dieses Bräuhaus führte er, bis es 1898/1899 endgültig geschlossen und weiterhin nur als Flaschenbierabfüllerei betrieben wurde. Ab 1890 hatte er erneut die Bensner Stadtbrauerei gepachtet und braute seitdem in beiden Betrieben.
      Daß sein Bier vorzüglich war, beweist eine Reihe von Flaschenbierniederlagen, die er in der ganzen Gegend trotz starker Konkurrenz errichtete. 1895 kaufte Amand Böhm das Gasthaus Zur Böhmischen Nordbahn in Bensen und ein Jahr später wollte er auch in Tetschen eine Bensner Bierhalle errichten, was aber von der k.k. Bezirksbehörde nicht gestattet wurde.
      Am 23. 3. 1871 wurde Amand Böhm das erstemal in den Stadtrat von Bensen gewählt, wo er mit Ausnahme von sechs Jahren (1877-1883) bis 1895 blieb. 1885 wurde er Bürgermeister von Bensen und diesen Posten behielt er 10 Jahre lang. Die ganze Zeit war er um Wohlstand seiner Heimatstadt bemüht. Während seiner Amtszeit wurde z. B. das alte gräfl. Thun´sche Spital in Bensen wiedereröffnet, eine öffentliche Wasserleitung errichtet (1889-1893) und die Bürgerschule erbaut (1893). Kein Wunder, dass der Stadtrat 1889 einstimmig beschloß, eine Straße in der Stadtmitte zu Ehren des Bürgermeisters "Amandgasse" zu benennen. Dieser Name blieb als "Amandusgasse" bis 1945 erhalten. Bereits 1882 wurde Amand Böhm Ehrenbürger von Bensen.
     Als er am 21. 1. 1915 in Bensen starb, war Amand Böhm Besitzer mehrerer Häuser in der Stadt. Die Marmorgruft, wo er mit seiner Familie die letzte Ruhe fand, ist heute noch am Bensner Friedhof zu finden.
P.J.T. 

 
 
  Heute waren schon 13 Besucher hier!  
 
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=